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Making Of Part 1- Fasmas Katalogshooting

Das kann lustig werden, wenn ein Food-Fotograf Möbel ablichtet. Das hat das Fasmas-Team beim Shooting dieses Katalogs festgestellt, das in dem ehemaligen ILO-Motorenwerk in Pinneberg stattfand. „Ich bin sehr detailverliebt und minutiös“, gesteht Arvid Knoll vom Studio Seiffe in Hamburg, der normalerweise kulinarische Köstlichkeiten und Stills für Werbung in Szene setzt. „Einmal den Schrank drei Zentimeter nach links, bitte“, lautete die Ansage des Mannes mit der Kamera. Martin und Sandro hoben das Möbelstück an - hopp - schon war es um 30 Zentimeter verrutscht. „Das passte dann optisch aber nicht. Also wieder Zentimeter für Zentimeter zurück.
Die Jungs dachten anfangs bestimmt, ich habe einen Spleen“, erinnert sich der 32-jährige Fotograf lachend.

Möbel ins rechte Licht zu rücken, das ist eine knifflige Angelegenheit, bei der jedes Detail perfekt sitzen muss. „Das Foto von der Tafelrunde zum Beispiel - da konnten wir die Stühle nicht wie zu Hause um den Esstisch arrangieren.“ Arvids Anspruch: Die Sitzmöbel von allen Seiten zu zeigen, so dass man sich ein genaues Bild vom Produkt machen kann. Wer sich die Aufnahme anschaut, wird feststellen: Das ist ihm gelungen.

Größte Herausforderung beim Shooting war für den Hamburger das Foto vom senkrechten Bett „Weil das gute Stück enorm viel wiegt, haben wir zunächst Palettenstapel gebaut. Anschließend haben wir das Bett mit fünf Mann nach oben gewuchtet, damit wir es mit Seilen am Stahlträger aufhängen konnten“, so Arvid. Matratze und Bettwäsche wurden mit Tape befestigt, so dass sie nicht wieder runterplumpsten. Gewusst wie.

Möbel wie Kunst zu inszenieren - das war die Prämisse für einen Teil der Fotos. Um sie umzusetzen, hat sich Arvid einiges einfallen lassen und allerhand Requisiten in die alte Werkhalle geschleppt. Schlauchboot, Ruder, Regenschirme. Mit letzteren hat er zum Beispiel das zauberhafte Mary Poppins-Foto kreiert. Viele Aufnahmen sind vor der Original-Kulisse der Werkhalle entstanden, die seit 1990 ihren Betrieb eingestellt hat. Die einzigartige Loft-Atmosphäre wurde so im Bild festgehalten. „Damit der Kunde sich auch vorstellen kann, wie die Möbel bei ihm zu Hause aussehen, haben wir einen Raum im Raum geschaffen“, berichtet Arvid. Alle packten mit an, um Wände und Böden aufzustellen, zu streichen und so eine Wohnzimmer-Atmosphäre in die ehemalige Fabrik zu zaubern.

„Ich habe keinen Blitz verwendet, alle Fotos sind mit Tageslicht entstanden“, sagt der Fotograf, der dennoch Tag und Nacht in dem Motorenwerk verbrachte. „Sieben Tage habe ich nicht einen Fuß vor die Tür gesetzt.“ Der Künstler hat sich rund um die Uhr nur mit den Möbeln beschäftigt. „Nachts um halb eins sind uns oft die besten Ideen gekommen.“ Nach dem Shooting vermisste Arvid nicht nur das Fasmas-Team, das in den Tagen eng zusammengewachsen war, sondern er brachte auch noch eine kleine Erinnerung an die Werkhallen-Zeit mit nach Hause: dreckige Füße. „Von dem öligen Staub, der den ganzen Fußboden der Halle bedeckt. Das Zeug habe ich trotz Schrubben erst nach drei Wochen abgekriegt.“



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